Weltgebetstag der Frauen
Der Weltgebetstag ist zur größten ökumenischen Bewegung der Frauen geworden.
Website des Weltgebetstages der Frauen : www.weltgebetstag.de
Weltgebetstag der Frauen 2010
»Alles, was Atem hat, lobe Gott« war das Motto für den diesjährigen Weltgebetstag, den wir wieder zusammen mit Frauen
aus der Matthäusgemeinde begangen haben.
In der Gebetstagsliturgie, die aus Kamerun kam, wurde eine Verbindung hergestellt zur Situation von Frauen in den
biblischen Erzählungen, wie z.B. die der versklavten Frau in der Apostelgeschichte 16,16ff und der heutigen Situation
von einem Teil der Frauen und Mädchen in Kamerun.
Aber »in Kamerun loben wir Gott gerade auch in schwierigen Zeiten unseres Lebens, weil wir das Leben selbst als
das größte Geschenk Gottes an uns verstehen. Solange Atem in uns ist, hoffen wir. Und so singen wir voller Hoffnung,
dass es besser wird«.
Aus Gotteslob kann manchmal Neues, Lösendes, Befreiendes erwachsen, ist die Botschaft der Frauen aus Kamerun an uns alle.
Nach dem Gottesdienst blieben wir zum anschließenden afrikanischem Imbiss in der Matthäuskirche, da das Gemeindehaus
zurzeit renoviert wird.
Brigitte Linden
Weltgebetstag der Frauen 2009
Aus Papua-Neuguinea kam die Gottesdienstordnung zum diesjährigen Weltgebetstag und stand
unter dem Motto »Viele sind wir, doch eins in Christus«.
Wie in jedem Jahr gestalteten und feierten wir diesen Gottesdienst zusammen mit Frauen aus
der ev. Matthäusgemeinde.
In einer Lesung haben uns die Frauen aus Papua-Neuguinea an die Rettung des Mose erinnert.
Hier haben Frauen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen, Ägypterinnen und Hebräerinnen,
die reiche Pharaonentochter und die versklavte Frau und ihre Tochter, Grenzen überschritten und
zusammen für das Überleben und Wohl anderer benachteiligter Menschen gehandelt.
Auf dem Hintergrund der vielen Ethnien in PNG und der vorhandenen zahlreichen Stammeskonflikte
spricht diese Deutung unmittelbar in die Lebensrealität vieler Frauen in PNG hinein, zumindest
was den Teil der Gefährdung und des Konfliktes anbelangt.
Ein Beisammensein mit guten Gesprächen und landestypischen Speisen beendete auch in diesem
Jahr den Weltgebetstag.
Brigitte Linden
Weltgebetstag der Frauen 2008
Unter dem Motto »Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen« feierten wir
am 07. März 2008 zusammen mit den Frauen der ev. Matthäusgemeinde den ökumenischen
Gottesdienst zum diesjährigen Weltgebetstag.
Die Gottesdienstordnung kann aus Guyana und ging auf unterschiedliche
Aspekte der Weisheit ein.
Wir hörten von Gottes Weisheit in der Schöpfung und davon, dass unsere
Gottesbeziehung, die Ehrfurcht vor Gott, der Anfang der Weisheit ist.
Die Lesung aus dem Buch Hiob zeigte uns, wie Weisheit in der Not gewonnen
wird durch Wachsen in der Beziehung zu Gott und von der Konsequenz, das
Böse zu meiden. Durch Martha und Maria wurde uns klar, dass bei der
Weisheit Hören und Handeln zusammen gehören.
Nach dem Gottesdienst trafen wir uns im Gemeindezentrum von Matthäus
und ließen uns Gerichte aus den Küchen Guyanas schmecken.
Brigitte Linden
Weltgebetstag der Frauen 2007
Am Freitag, dem 2. März 2007 feierten wir in unserer Kirche Hl. Kreuz gemeinsam mit den Frauen der
evangelischen Matthäus Gemeinde den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen.
Die Liturgie für den Gottesdienst wurde in diesem Jahr von den Frauen aus Paraguay, einem Land
im Herzen Süd-Amerikas, erstellt.
Das Motto lautete »Unter Gottes Zelt vereint«.
Gottes Zelt breitet sich über alle Orte in der Welt aus, wo der Weltgebetstagsgottesdienst
gefeiert wird und versammelt die Frauen dieser Welt in ihren gemeinsamen Anliegen.
Die Lieder, Texte und Symbole dieses Gottesdienstes brachten zum Ausdruck, dass wir in der
Erinnerung an Gottes gute Schöpfung und in der Erinnerung an Gottes Zusage an uns dazu berufen
sind, in Einheit, Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Welt zusammen zu leben.
Als Lesung haben die Frauen aus Paraguay die Geschichte von Sara aus dem Alten Testament
gewählt und sie begründen dies:
»Unser Leben in Paraguay hat viele Gemeinsamkeiten mit dem Leben Saras. Wir erleben wie
sie viele Demütigungen und leben schon jahrelang mit unerfüllten Hoffnungen und Träumen.
Wir stehen in Saras Schuhen und hoffen, dass Gott auch unsere Sehnsüchte und Bitten erhört.«
Die Texte und Lieder des Gottesdienstes brachten diese Hoffnungen und Bitten immer wieder
zum Ausdruck.
Nach dem Gottesdienst trafen wir uns wie gewohnt im Pfarrsaal von Hl. Kreuz zu einem Imbiss
mit selbst zubereiteten landestypischen Gerichten.
Beim Essen wurde kräftig zugelangt, und an Gesprächsstoff mangelte es nicht.
Die positiven Reaktionen der Gottesdienstteilnehmer bestätigte uns allen vom Weltgebetstagsteam
der Gemeinden Matthäus und Hl. Kreuz, dass sich die Mühen und der Zeitaufwand für die Vorbereitung
und die Gestaltung des Gottesdienstes gelohnt haben.
Weltgebetstag der Frauen 2006
In diesem Jahr trafen wir uns zum ökumenischen Gottesdienst am
Freitag, den 3. März um 17.00 Uhr in der Kirche der Matthäusgemeinde.
Die Weltgebetstagsliturgie kam in diesem Jahr aus Südafrika. Im Gottesdienst erfuhren wir viel über die Schönheit
der Natur dieses Landes, die Freundlichkeit und tiefe Religiosität der Menschen.
Sie haben den Kampf gegen das rassistische Systgem der Apartheid geführt und gewonnen, aber Südafrika braucht heute
mehr denn je unsere Solidarität und unser Gebet. So schreibt der südafrikanische Erzbischof und
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu:
»Verlasst uns jetzt nicht. Ihr habt uns durch das Rote Meer geholfen. Begleitet uns auf unserer Wanderung durch
vierzig Wüstenjahre, während wir zu einer Nation zusammenwachsen, und seht zu, wie wir den Jordan überschreiten
werden, in das Gelobte Land für alle.«
Als am 3. März in über 170 Ländern der Erde der Weltgebetstag gefeiert wurde, verbanden wir uns mit den Menschen
Südafrikas und teilten ihre Zukunftshoffnung.
Alle Frauen unserer Gemeinde waren herzlich eingeladen, den Gottesdienst mitzufeiern (auch Männer waren willkommen).
Im Anschluss daran trafen wir uns noch im Gemeindezentrum von Matthäus zu einem Imbiss mit landestypischen Gerichten,
um den Tag ausklingen zu lassen.
Edeltraud Baumhoff
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